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Dolmetschen

Dolmetschen für Behörden

Das Dolmetschen für und bei Behörden (z. B. Gerichte, Ämter, Polizei) oder auch bei Notaren, Anwälten und Gutachtern etc. ist besonders anspruchsvoll. Hier wird eine Kombination aus Simultan-, Konsekutiv- und Gesprächsdolmetschen angewendet. Welche Art Anwendung findet, ergibt sich meist aus der individuellen Situation. Je routinierter und erfahrener ein Dolmetscher ist, desto leichter findet er sich in die individuelle Situation ein.

Während eines Gerichtsverfahrens wird in der Regel für eine Person in deren Muttersprache gedolmetscht. Dies geschieht simultan im Flüsterdolmetschen. Soll diese Person etwas sagen, wird meistens konsekutiv in die deutsche Sprache gedolmetscht, da alle Verfahrensbeteiligten den Sprechenden verstehen sollen.

Auch das Stegreifübersetzen von Dokumenten gehört zum Alltag eines Dolmetschers bei Gericht. Bei einer polizeilichen Vernehmung wiederum ist meist das Gesprächsdolmetschen dominierend. Beim Behördendolmetschen tritt der Dolmetscher nicht nur als Sprach-, sondern häufig auch als Kulturmittler in Erscheinung, wodurch er nicht nur eine vermittelnde Brücke zwischen zwei Sprachen, sondern auch zwischen zwei Kulturen baut.

Weitere Formen des Dolmetschens:

Unter Gesprächsdolmetschen versteht man das bilaterale Konsekutivdolmetschen zwischen zwei Gesprächspartnern oder in einer kleinen Gesprächsrunde. Die Verdolmetschung erfolgt konsekutiv, also zeitversetzt, aber meist satz- bzw. abschnittsweise (oft Frage-Antwort). Eine natürliche und lebhafte Unterhaltung ist dadurch immer noch gewährleistet. Die Notwendigkeit, sich als Dolmetscher Notizen zu machen, entfällt in der Regel.

Gesprächsdolmetscher sorgen für die reibungslose Verständigung zwischen Gesprächspartnern. Sie werden bei Geschäftsverhandlungen und Besprechungen im kleinen Kreis, bei Behörden, bei Ärzten und bei Restaurantbesuchen unter Geschäftsleuten eingesetzt.

Eine Form des Gesprächsdolmetschens ist das Begleitdolmetschen. Der Dolmetscher begleitet eine Person oder Delegation und dolmetscht für sie Gespräche mit wechselnden Gesprächspartnern. Dies ist beispielsweise bei Messebesuchen im Ausland der Fall.

Auch im Rahmen eines Besuchs aus dem Ausland wird dem Geschäftspartner gern ein Begleitdolmetscher zur Seite gestellt.

Neben exzellenten Sprach- und Fachkenntnissen sind beim Begleitdolmetschen auch andere Qualitäten wichtig. Der Dolmetscher muss die gängigen Umgangsformen beherrschen und hervorragende Tischmanieren haben, da zeitweise auch bei Tischgesprächen gedolmetscht wird.

Das simultane Dolmetschen stellt höchste Anforderungen an den Dolmetscher. Das gesprochene Wort wird vom Dolmetscher quasi in Echtzeit in eine andere Sprache übertragen. Dies erfordert absolute Konzentration und exzellente Sprach- und Fachkenntnisse.

Das Simultandolmetschen findet optimalerweise aus einer Kabine heraus statt. Über Kopfhörer vernimmt der Dolmetscher das Gesprochene und verdolmetscht es simultan in ein Mikrofon. Von dort wird es wiederum auf die Kopfhörer der Rezipienten übertragen.

Oft wird eine Rede in mehrere Sprachen übertragen, sodass Kabinen für mehrere Dolmetscher eingesetzt werden. Die Zuhörer können dann für ihren jeweiligen Kopfhörer den Kanal auswählen, der ihre Sprache überträgt.

Diese spezielle Art des Dolmetschens ist geistig (hohe Konzentration) wie physisch (stimmliche Belastung) sehr anstrengend und setzt eine ausgefeilte Dolmetschtechnik und hohe Kompetenz voraus. Längere Reden werden grundsätzlich in Teams von mindestens zwei Personen gedolmetscht. Nach etwa zwanzig Minuten wechseln sich die Dolmetscher in der Kabine ab, da dann die Konzentration unweigerlich nachlässt. Um eine optimale Dolmetschleistung zu erreichen, benötigen Simultandolmetscher vorab folgende Informationen:

Aus welcher in welche Sprache soll gedolmetscht werden? Aus welchem Land kommt der Sprecher und in welcher Sprache bzw. welchem Dialekt spricht er? Wird er die Rede in seiner Muttersprache halten? Aus welchem Land kommen die Zuhörer? Was ist das Thema? Wie lange soll der Einsatz dauern?

Es ist im Interesse aller, dass der Dolmetscher sämtliche relevanten Unterlagen zur Vorbereitung erhält. Je besser und optimaler sich der Dolmetscher vorbereiten kann, desto qualitativer wird die Verdolmetschung und Missinterpretationen können vermieden werden. Das Simultandolmetschen wird nicht nur bei Reden, Konferenzen oder Vorträgen eingesetzt. Auch bei Gerichtsverhandlungen u. Ä. wird diese Technik verwendet, in der Regel allerdings ohne Kabinen und in Form des sogenannten Flüsterdolmetschens. Selbstverständlich werden für die Behörden allgemein vereidigte und/oder polizeilich verpflichtete Dolmetscher/Dolmetscherinnen eingesetzt.

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